Graschdanskaja Oborona – Punk und Protest in einer Zeit des Umbruchs

Mitte der 1980er Jahre wurde Punk in den Metropolen des Westens endgültig Mainstream. In den großen Städten östlich vom bröckelnden „Eisernen Vorhang“ gewann die Bewegung zeitgleich erst richtig an Fahrt. Von Anfang an kriminalisiert, verfolgt und eingeschüchtert blieben Punks dort im Untergrund und traten dafür umso staatskritischer auf. In Sibirien formierte sich mit der Band Graschdankskaja Oborona 1984 eine besonders radikale Strömung – „sibirskij pank“, sibirischer Punk.

Advertisements

Geschichten entlang des Tschuiski Trakt

Die Fernvеrkehrstraße R256, besser bekannt als Tschuiski Trakt, führt als einzige asphaltierte Straße quer durch die gesamte Republik Altai bis zum Dorf Taschanta an der mongolischen Grenze. Entlang ihrer 630 km entfaltet sich ein breites Panorama der Geschichte und Gegenwart der Region. Eine Reise in Stationen. Teil 2 unserer Beitragsreihe über den Altai.

Ysyach – Das jakutische Neujahrsfest

Lediglich drei Monate dauert in der Republik Sacha der Sommer. Nach einem langen und harten Winter feiern die Jakuten seinen Beginn Mitte Juni traditionell deshalb als Beginn eines neuen Jahres, als Beginn neu erwachten Lebens. Es ist ein faszinierendes Fest jakutischer Kultur, voller kleiner und großer Rituale – gewidmet der Sonne und der Fruchtbarkeit, der […]

„Von den netten südlichen Damen […] reiste ich fort in den Schatten der Wälder…!“

Verbannt ins eigene Elternhaus, unter die strenge Aufsicht des Vaters: Zum wiederholten Male muss Alexander Puschkin 1824 wegen „schlechten Benehmens“ eine Stadt verlassen. Die Türen nach St. Petersburg und Moskau sind dem 25jährigen bereits verschlossen. Aus Odessa wird er aus dem Zarendienst entlassen und kommt zurück ins Pskower Gebiet, in das Familienanwesen im Dorf Michailovskoje. […]

Murmansk – Ein Ausflug in die größte Stadt der Arktis

Sie ist die letzte Stadt, die noch zu Zarenzeiten gegründet wurde, als Hafen für Nachschublieferungen durch Russlands Allierte im Ersten Weltkrieg. Ihr Hafen, einer der größten des Landes, war während der Sowjetzeit militärisches Sperrgebiet. Noch heute ist es Ausländern verboten, die umliegenden Küstenorte zu besuchen. Der Grund nach wie vor: die hier liegende Atom-U-Boot-Flotte. Ein […]