Wo bei Repin aus Talenten Künstler werden – Wyschni Wolotschok (2)

Hier, genau hier soll einst Ilja Repin selbst auf dem Tisch getanzt haben, erzählt man sich hinter vorgehaltener Hand. Ganz zu schweigen von seinen hochrangigen Gästen aus Politik und Kultur. Aber auch eben genau hier sind Generationen russischer Künstler zu dem geworden, was sie sind – ein wichtiger Träger von Stil, Kultur und Identität. Die […]

Im Venedig Russlands – Wyschni Wolotschok (1)

Eine Kleinstadt – eigentlich günstig gelegen an der Hauptverkehrsstrasse zwischen Moskau und St. Petersburg. Eine Kleinstadt – eigentlich hübsch anzusehen auf zahlreichen Kanälen und Wasserwegen, wie man es von Venedig kennt. Und doch ein eher unbekanntes Kleinod mit einer Vielzahl kultureller und europäischer Bezüge, klassischer russischer Tradition und modernen Projektideen.
Teil 1 der neuen Rerusco-Serie.

Prekariat unter Denkmalschutz

In Tver entstanden an der Wende vom 19. zum 20. Jahundert nicht nur massenweise neue Unternehmen und Fabriken, besonders in der Textilindustrie, sondern auch günstiger Wohnraum für die Arbeiterschaft: Massenunterkünfte im zeitgenössischen Ziegelstil. Aus einem der ersten Mirkorajons in der russischen Stadtplanungsgeschichte ist bis heute ein“Ghetto“ in historischen Architekturdenkmälern geworden.

„Von den netten südlichen Damen […] reiste ich fort in den Schatten der Wälder…!“

Verbannt ins eigene Elternhaus, unter die strenge Aufsicht des Vaters: Zum wiederholten Male muss Alexander Puschkin 1824 wegen „schlechten Benehmens“ eine Stadt verlassen. Die Türen nach St. Petersburg und Moskau sind dem 25jährigen bereits verschlossen. Aus Odessa wird er aus dem Zarendienst entlassen und kommt zurück ins Pskower Gebiet, in das Familienanwesen im Dorf Michailovskoje. […]

Idylle aus Holz

Die russische Holzarchitektur ist eine jahrhundertelange Tradition, geboren aus dem scheinbar unendlichen Holzangebot der nordischen Wälder und der sibirischen Taiga. Und sie gehört in das typische Klischee von Russland: Holzhäuser, Berge von Schnee und Eis, Bären, die Wodka trinken und Balalaika spielen. Die Realität sieht anders aus, dabei jedoch nicht weniger spannend. Teil 3 unserer […]

Zum Feiertag der „Taufe des Herrn“

Jedes Jahr am 19. Januar steigen Tausende russisch-orthodoxe Gläubige von Smolensk bis Vladivostok freiwillig in winterkaltes Wasser. Unabhängig von Wetterlage und Außentemperatur. Aus drei verschiedenen Städten konnten unsere AutorInnen einige Eindrücke von einem der eindrucksvollsten russischen Feste zusammenstellen.